Das Programm für unseren diesjährigen Vereinsausflug am 29.März klang verheißungsvoll. Erster Halt war das Audi-Museum in Ingolstadt, danach ging es nach Beilgries in das Technikmuseum "Anno Dazumal" in der historischen Kratzmuehle. Dort aßen wir sehr gut zu Mittag besichtigten das Museum. Anschließend fuhren wir zum Cafe "Kuhstall" in der Nähe von Parsberg, um dort bei Kaffee und Kuchen den Tag ausklingen zu lassen. Wir verlebten einen wunderschönen Tag mit viel Interessantem und Wissenswertem. Der Spaß kam auch dieses Mal nicht zu kurz und so freuen wir uns schon auf's nächste Jahr.
Audi-Museum Ingolstadt
Am frühen Morgen starteten wir in Kallmünz am Stadl und los gings Richtung Ingolstadt, wo wir im Audimuseum sehr nett empfangen wurden. Zwei sehr nette und kompentente Museumsführer zeigten uns in zwei Gruppen die Sammlung des Audimuseums und deren Schmuckstücke der Unternehmensgeschichte. Da sind die ersten Exemplare der Firmen Horch, DKW, NSU, Wanderer und Auto Union, aber auch neuere Modelle zu besichtigen. Es gibt komfortable Limousinen und Cabrios zu sehen, aber auch Rennwagen aus allen Epochen der Rennsportgeschichte von Audi. Populäre Fahrzeuge, die viele fuhren oder fahren wollten, stehen neben Prototypen, die nur zwei- oder dreimal gebaut wurden.
Das Audimuseum ist nicht sehr groß, birgt aber wirkliche Schätze. Ein Besuch dort ist sehr zu empfehlen, uns hat's bei Audi sehr gefallen.

Technikmuseum "Anno Dazumal" in der Kratzmühle bei Beilngries
Gegen Mittag fuhren wir nach Beilgries in die Kratzmühle. Das ist eine historische Mühle aus dem 8.Jahrhundert, die bis 1966 Getreidemühle war. Ab 1896 wird dort auch Elektrizität aus der Kraft der Altmühl gewonnen.
In der gemütlich eingerichteten Wirtsstube haben wir uns an Schweinshaxn und Braten satt gegessen und die eine oder andere Halbe getrunken.
Anschließend wurden wir auch hier fachkundig das Museum geführt. Das Museum wird von Mitgliedern des Historischen Vereins Beilngries-Kinding geführt. Der Verein hat dort in liebevoller Kleinarbeit eine Schmiedewerkstatt und eine Beilngrieser Schusterwerkstatt wiederaufgebaut. Es sind Exponate aus allen Lebensbereichen zu finden, von Musikinstrumenten wie Drehorgel und Grammophon über Radios, Küchengeräte und sogar Arztinstrumente bis hin zum Zahnarztstuhl.
Im Bereich Landwirtschaft gibt es zum Beispiel einen Güldner mit Verdampfermotor und im Bereich Fahrzeuge einen Piccolo aus dem Jahr 1904 zu sehen.
Der Historische Verein Beilngries-Kinding hat hier ein gelungenes Museum aufgebaut, das einen Besuch wert ist.
